Die Veranstaltungen finden aufgrund der umfangreichen Renovierungsarbeiten im Kloster Zum Heiligen Geist zur Zeit im Vortragssaal der Stadtbücherei, Flensburg-Galerie statt.
Sie beginnen um 17.00 Uhr
Das Schleswig-Holsteinische Landestheater – Ein Kulturleuchtturm der Fördestadt
Dienstag 06.10.26
Dr. Ute Lemm, Rendsburg
Das Theater ist der Ort für gemeinsames Erleben, Fantasie und Anregung, für Gespräche und Austausch, für ein Miteinander – so entstehen Räume, in denen man Hoffnung tanken kann. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen sollten wir deshalb nicht aus den Augen verlieren, welche Bedeutung das Theater für Bildung, Demokratie und Diversität hat.
Dr. Ute Lemm verfügt über langjährige Theatererfahrung und ist seit dem 1. August 2020 Generalintendantin und Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester GmbH, der größten Landesbühne Deutschlands. Verschiedene Ausstellungsprojekte und Publikationen zu musik- und theaterhistorischen Themen sowie Vorträge runden ihr Tätigkeitsfeld ab.
Was es für mich bedeutet, evangelisch zu sein: Spuren der Reformation heute?
Vortrag im Rahmen der Festdekade – 500 Jahre Reformation in Flensburg im Gemeindesaal St. Nikolai, Südermarkt
Dienstag 17.11.26
Dr. Marcus Friedrich, Flensburg, Thomas Nolte, Flensburg
Viele halten das Christentum, wie es in den verfassten Kirchen gelebt und organisiert wird, für nicht mehr zeitgemäß. Dabei war die evangelische Tradition über Jahrhunderte Impulsgeberin für positive gesellschaftliche Entwicklungen.
Auf Siegfried Lenz Spuren – deutsche und afrikanische Kontexte
Dienstag 15.12.26
PD Dr. Nadjib Sadikou, Flensburg
Dienstag 17.11.26
Dr. Marcus Friedrich, Flensburg, Thomas Nolte, Flensburg
Siegfried Lenz Texte gehören zu jener Kategorie der Nachkriegszeitliteratur, in denen Poesie eine entscheidende Rolle in der Auseinandersetzung mit der Frage nach der kollektiven und individuellen Bewältigung der Vergangenheit zukommt. Insbesondere Kriegsvergangenheit scheint bei Lenz eine gewichtige Thematik zu sein, zumal er dies nicht nur im deutschen Kontext, sondern auch in seinen Texten über Afrika scharfzüngig kritisiert. Der Vortrag will zunächst ausloten, wie Lenz der Leserschaft den hanseatischen Lebensraum und die Umwelt der Nordseeküste erzählerisch vermittelt. Im zweiten Schritt wird aufgezeigt, dass Lenz in vielerlei Hinsicht als ein interkultureller Autor bezeichnet werden kann, der durch seine Texte auch afrikanische Kontexte und Konflikte verarbeitet.
